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Haus der kleinen Forscher

Lokales Netzwerk "Haus der kleinen Forscher"

Wir laden Sie herzlich ein, beim lokalen Netzwerk "Haus der kleinen Forscher" Heidekreis dabei zu sein!

Das Bildungsbüro baut gemeinsam mit den Kindertageseinrichtungen im Landkreis ein lokales Netzwerk "Haus der kleinen Forscher" auf. Hierzu wurde mit der Stiftung Haus der kleinen Forscher ein Kooperationsvertrag geschlossen.
Wenn Sie Interesse haben, sich zu informieren, freut sich bei Corinna Bautsch auf Ihren Anruf oder Ihre Email.


Die Teilnahme am Netzwerk ist weitgehend kostenfrei. Sie werden mit Know how und einer Forscherkiste pr Institution ausgestattet. Außerdem erhält jede Kita ein Fachmagazin namens "Forscht mit". Am Lokalen Netzwerk „Haus der kleinen Forscher“ Heiderkreis sind derzeit rund 50 Kitas beteiligt. Insgesamt 80 Pädagoginnen und Pädagogen werden ca. zweimal jährlich geschult.

Im Bildungsbüro kann der Film (DVD) "Kleine Forscher pädagogisch begleiten" von Franz Gerlach und Marie-Louise Buchczik vom Haus der kleinen Forscher und die Bände 2-5 "Natur - Wissen schaffen" für Kinder unter 6 Jahren  von Wassilios Fthenakis sowie ein dazu passendes Ordner- Exemplar Portfolio im Elementarbereich kostenlos entliehen werden.

Wer den Newsletter des "Hauses der kleinen Forscher" abonnieren möchte, kann dies unter www.haus-der-kleinen-forscher.de tun.

Auszeichnung für Integrationskita Benefeld

Die Integrationkita Benefeld hat am 26.1.2012 die Urkunde und Plakette zur Zertifizierung Haus der kleinen Forscher erhalten. Damit darf sie den Titel "Diese Einrichtung ist ein Haus der kleinen Forscher“ führen. Sie ist als 1.Kita seit Bestehen des Lokalen Netzwerks zertifiziert und damit die 2.Kita im Heidekreis überhaupt, die diese Auszeichnung erhalten hat.
Um die Auszeichnung zu erhalten, nehmen mind. zwei Fachkräfte der Kita an regelmäßigen Fortbildungen zweimal im Jahr teil und multiplizieren das Gelernte in der Kita an ihre Kolleginnen und Kollegen. Es muss ein Projekt zu einem Thema aus dem Bildungsbereich Naturwissenschaften, Mathematik oder Technik mit den Kindern gemeinsam initiiert, geplant und durchgeführt werden. Meist dauert das mehrere Wochen oder Monate. Dazu gehört auch eine Dokumentation, die der Jury in Berlin als Bewerbung zugeschickt wird. Ziel ist, dass das Forschen in der Kita zum Alltag wird und Kinder sich die Antworten auf ihre Fragen selbst suchen. Nach zwei Jahren muss die Zertifizierung erneuert werden – wie beim TÜV müssen dieselben Kriterien erfüllt werden, wie bei der ersten Zertifizierung.
Die Stiftung Haus der kleinen Forscher in Berlin hat seit 2006 insgesamt 19000 Kitas in Deutschland beschult. Das entspricht ca. jeder 3.Einrichtung. Ziel ist es, dass 80% aller Kitas erreicht werden.
Im Lokalen Netzwerk Heidekreis sind rund 50 Kitas/Kindergruppen und eine Schule beteiligt,  insgesamt nehmen 80 Fachkräfte und einige wenige Lehrkräfte an den Fortbildungen teil. Das entspricht etwa 50% der Kitas im Heidekreis. Für die Verstetigung des Netzwerks werden demnächst Unternehmen gesucht, die eine Patenschaft für eine Kita übernehmen wollen und sich an der nachhaltigen Finanzierung des Netzwerks beteiligen. Vorgesehen ist zunächst eine Finanzierung über vier Jahre, weil in diesem Zeitraum alle Fortbildungsthemen durchlaufen werden können.

Das Kinderhuus Schneeheide - der Adventskalender

Adventskalender 1.JPG (25,0 kB)

Adventskalender 2.JPG (27,2 kB)

Forscherdiplome an Kinder verliehen

Kindergarten Bad Fallingbostel, Soltauer Straße

Workshopserie "Luft" abgeschlossen - 1 Grundschule mit dabei

„In welche Richtung fährt der Bus?“ war eine der ersten Denksportaufgaben, die den Teilnehmern bei den ersten zwei von drei Luft-Workshops des Netzwerks Haus der kleinen Forscher im April und Mai gestellt wurde. Die Netzwerkkoordinatorin Corinna Bautsch (Bildungsbüro Heidekreis) zeigte den Forsch- und Lernbegleitern eine Karte, auf der ein Bus mit gleich großen Fenstern und zwei Reifen abgebildet war. Die Antwort der meisten Kinder auf diese Frage, löste Erstaunen aus. Die Kinder sagen, dass der Bus nur nach links fahren kann, weil man die Tür nicht sieht. Eine kluge Begründung, die Erwachsene in den Workshops bisher noch nicht fanden! Sie zeigt, dass Kinder einen ganz eigenen Blickwinkel haben und Antworten immer aus ihrem eigenen Wissenskontext erschließen. Dies bedeutet für die pädagogische Arbeit in der Kita, dass eine individuelle Lernförderung für jedes Kind wichtig ist. Jedes Kind lernt im eigenen Tempo und verknüpft neue Erfahrungen und neues Wissen mit dem, was es vorher schon kannte. Neben den Experimenten zum Thema „Luft“ wie z.B. die Luftrakete oder die Flaschentaucherglocke umfasst auch diese Workshopserie mit rund 60 Teilnehmern einen Theorieteil zur frühkindliche Bildung. Hier steht grundsätzlich das entdeckende Lernen im Fokus. Dabei ist die Rolle des Erziehers als Lernbegleiter, Beobachter und „Richtige“ - Fragensteller besonders wichtig. Eine „richtige“ Frage zu stellen bedeutet, dass das Kind dahin zu führen, wo es selbst eine Antwort finden kann, z.B. über eine Aktivität wie Ausprobieren. Eine entsprechende pädagogische Praxis muss eingeübt werden. Dass das nicht einfach so passiert, sondern viel mit Selbstreflektion und Haltung zu tun hat, spricht für sich. Professionelle frühkindliche Bildung fordert viel Weiterentwicklung von pädagogischen Fachkräften. Deshalb wird in den Workshops selbst auch auf das individuelle Lerntempo der Teilnehmer und die Umsetzungsmöglichkeiten in den jeweiligen Kitas geachtet. Das Experimentieren einerseits bringt Lernfreude und Motivation auch bei den Teilnehmern, andererseits auch die Berichte über die Umsetzung in den Kitas. So waren sich die Erzieher einig, dass selbst Kinder, die anfangs skeptisch und auch in anderen Situationen oft zurückhaltend agieren, beim entdeckenden Forschen und Lernen Begeisterung und Ausdauer zeigen. Sonst nur schwer bei der Sache, zeigen kleine Forscher Konzentration. Diese einhellige Praxiserfahrung hat die Erzieher beeindruckt, erfreut und vor allem motiviert. Einige Erzieher haben bereits eigene Materialien und Experimente entwickelt und die Räumlichkeiten der Kita aufgerüstet. So wurde bereits der ein oder andere Forscherraum und Schrank angeschafft. Insgesamt zeigte sich, dass es den Fachkräften mehrheitlich gelingt, das Forschen der Kinder in den Kita-Alltag regelmäßig zu integrieren – wohl auch vor dem Hintergrund, dass der Mehrwert so ersichtlich ist. Das Haus der kleinen Forscher-Netzwerk Soltau-Fallingbostel wird im Bildungsbüro Heidekreis koordiniert. Alle 40 teilnehmenden Kitas erhalten regelmäßig Nachschub für Fortbildungen und Material. So wurde allen Kitas das Kita-Praxis-Magazin „Forscht mit!“ zugesandt, jeweils ein Satz Experimentierfolien zum Thema Luft und Wasser verteilt sowie Forscherpässe für die Kinder zugeschickt, um ein besonderes Projekt durchführen zu können.
Die nächste Workshopserie wird zum Thema Magnetismus erfolgen.

Da schallt was im Ohr. Faszinierend auch für Große!
Stefanie Weckwerth (Kita Johanna-Frederike-Griffel) mit dem Experiment "Ein kleiner Wind weht durch das Zimmer"
Martina Witte (AWO Kita Hützel)

Aktionstag am 9. Juni 2011

Hospitationen im "Haus der kleinen Forscher" erfolgreich abgeschlossen

Kitas aus Munster, Schwarmstedt und Schneverdingen haben die vom Montessori-Kinderhaus in Walsrode angebotenen Hospitationstage im Januar, Februar und März in Anspruch genommen. Der sogenannte Forschertag, der regelmäßig durch eine Chemielehrerin (Mutter) begleitet wird, wurde zum Anschauungsbeispiel für Erzieherinnen und Erzieher im Netzwerk Soltau-Fallingbostel. An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an Frau Schuh und Ihr Team!